Burggeschichte

- seit 1132 -

Ansicht von Nordosten


Ansicht von Südwesten

1132 Erste urkundliche Erwähnung eines „Theoderich de novo castro”
ca. 1200 – 1332 Herren von Neuerburg, Viandener Seitenlinie
1332 – 1339 Johann der Blinde, König von Böhmen, Graf von Luxemburg
1332 Verleihung der Stadtrechte an Neuerburg
1339 – 1414 Herren von Kronenburg (Nordeifel)
1414 – 1483 Herren von Rodemacher (Lothringen)
1483 – 1487 Grafen von Virneburg (Osteifel)
1487 – 1794 Grafen von Manderscheid
1510 – 1540 Ausbau der Burg zur Festung
ab 1609 Teilung von Burg und Herrschaft in Manderscheider Hälfte und eine Hälfte wechselnder Eigentümer
1692 Zerstörung der Festungsanlagen durch französische Truppen
1701 Anbau an der südlichen Außenmauer als Ersatz für zerstörten Wohnraum
1794 Ende der Adelsherrschaft, Versteigerung der Burg an Ratsherr Honoré (Luxemburg)
ab 1818 Verkauf der Ruinen auf Abbruch nach den Stadtbränden; Verkauf der Burg an das Bürgerhospital und damit an die Stadt; Nutzung als Armenhaus, Archiv, Gefängnis, Landwirtschaftsschule
1927 – 1930 Renovierung durch den kath. „Bund Neudeutschland“, Erbpachtvertrag auf 99 Jahre, Nutzung als Jugendburg
1939 – 1945 Zwangsenteignung durch das Nazi-Regime, Nutzung als NS-Schulungsheim, u.a. für Hitlerjugend
1945 – 1951 Kaserne für amerikanische, französische und luxemburgische Soldaten
ab 1951 Wiederherstellung des Erbpachtvertrages, erneute Nutzung als Jugendburg durch den Bund Neudeutschland
1955 Einweihung der Burgkapelle im ehemaligen Rittersaal
2005 Jubiläumsfeier „75 Jahre Jugendburg Neuerburg“